Oberbergen im Kaiserstuhl. Der Winzer, Weinhändler und Gastronom Fritz Keller blickt zurück zu den Anfängen am Ende des 19. Jahrhunderts, als sein Großvater den Grundstein legte für das Gasthaus Schwarzer Adler, an dessen Stammtisch stets das pralle Leben Platz nahm - Generation um Generation. Er erzählt von Großmutter Mathilde in ihrer blauen Kittelschürze, an deren Hand er als Kind durch die Reben ging und die Natur beobachtete. Vom Vater, der als typischer Jungunternehmer der Aufbaugeneration den Familienbetrieb mit harter Hand zum Erfolg führte, von der Mutter, die als erste Frau in Deutschland einen Michelin-Stern erkochte. Und nicht zuletzt von seiner zweiten großen Leidenschaft - dem Fußball, der ihn in die Welt des Profisports hinausführte - und von der er doch stets zurückkehrte: nach Hause, wo der vulkanische Boden noch immer die besten Weine hervorbringt, und wo heute seine Söhne das Erbe nun weiterführen.
Eine opulente Familiengeschichte - und eine Liebeserklärung an die deutsch-französische Nachbarschaft: an ihre Gastlichkeit, ihre Küche und die feinen Weine Badens und des Elsass. Ein Buch wie ein geselliger Abend unter Freunden an einem gedeckten Tisch.