Hans Urs von Balthasars Trilogie "Herrlichkeit", "Theodramatik" und "Theologik" gilt als eines der bedeutendsten theologischen Werke des 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch ihre innere und äußere Form. Im Mittelpunkt stehen Aufbau und Methode der Trilogie sowie die Frage nach ihrer philosophischen und theologischen Grundstruktur. Ausgehend von der Ordnung der Transzendentalien - Schönheit, Güte und Wahrheit - zeigt die Arbeit, dass Balthasars Denken von einem einheitlichen Prinzip getragen wird: der Liebe als Mitte seines theologischen Entwurfs. Unter dem Leitgedanken
Amoris centrum ubique est wird die Trilogie als kohärentes Ganzes erschlossen und ihre Analogie zwischen Ästhetik, Dramatik und Logik aufgezeigt. Damit leistet die Studie einen Beitrag zum Verständnis von Balthasars Gesamtwerk und eröffnet zugleich neue Perspektiven für die systematische Theologie und ihre Methode.