Manche Menschen lieben dich. Andere brauchen dich.
Watanabe hat sein Leben damit verbracht, für andere da zu sein. Verlässlich zu sein. Unentbehrlich zu sein. Doch zwischen Nähe, Gewohnheit und stiller Abhängigkeit beginnt eine Frage alles zu verändern: Was bleibt von einem Menschen, wenn er nicht mehr gebraucht wird?
In einer Geschichte von emotionaler Spannung, Einsamkeit und stillen Verwundungen zeichnet Takeri Katsuhiro das Porträt von Figuren, die zwischen Zuneigung, Schuld, Bedürftigkeit und Selbstverlust gefangen sind. Was wie eine gewöhnliche Beziehung erscheint, wird nach und nach zu einem schonungslosen Blick auf Bindung, Macht und die Angst, austauschbar zu sein.
Der Preis, gebraucht zu werden ist ein melancholischer und eindringlicher Roman über Liebe, Abhängigkeit und den stillen Schmerz, den Unterschied zwischen beidem zu erkennen.