Anfänge und Enden haben die Geisteswissenschaften seit jeher fasziniert. Alle Formen sozialen Handelns sind in Gewohnheiten eingefasst, die sich durch ihre Trägheit auszeichnen. Nicht nur für den Exzess und alle Formen von Abhängigkeit gilt deshalb: Aufhören ist bisweilen schwierig. Die Beiträger*innen fokussieren auf das Aufhören als praktisches und ästhetisches Problem. Anstatt das Aufhören als Lösung für die multiplen Krisen der Gegenwart zu behandeln, begreifen sie es zunächst selbst als ein Problem, das gelöst werden muss, und sondieren aus kultur-, literatur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive, wie aufgehört werden kann.