Die Zerstörung einer jüdischen Stadt
Als Österreich 1938 dem Deutschen Reich »angeschlossen« wurde, war Wien die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde im deutschsprachigen Raum. 1945 war davon nicht viel übrig geblieben. Anhand vieler Einzelschicksale schildert Douglas Smith die Geschichte jener fatalen sieben Jahre, in denen die Nazis unter lebhafter Beteiligung der Bevölkerung radikale antisemitische Maßnahmen erprobten, die sie dann auch anderswo anwendeten. Im Mittelpunkt steht die Krankenschwester Mignon Langnas, die während der gesamten Zeit in der Stadt blieb. Ein packendes historisches Buch von großer Unmittelbarkeit.