Weggewischt ist ein literarischer Roman über die Suche nach Nähe in einer Welt, in der Algorithmen Begegnungen arrangieren und Menschen mit einem Wisch aussortiert werden. Drei Figuren - Sophie, Thiento und Loelia - bewegen sich zwischen Sehnsucht, Selbstinszenierung und der Hoffnung, wirklich gesehen zu werden. Der Roman verhandelt hochaktuelle Themen wie digitale Beziehungen, Selbstvermarktung, Einsamkeit und Bindungsangst und beleuchtet, wie Liebe in einer Gesellschaft aussieht, die immer schneller, unverbindlicher und gleichzeitig verletzlicher reagiert.
Algorithmus zum Glück?
In einer Welt, in der Algorithmen Begegnungen arrangieren und Profile mehr versprechen, als die Realität hält, wird die Suche nach Liebe zur Herausforderung. Sophie überlässt nichts dem Zufall, bereitet jedes Date sorgfältig vor, stets in der Hoffnung, etwas zu finden, das sich nicht berechnen lässt: Verbindlichkeit, Wärme, ein Mensch, der bleibt. Auch Thiento, der Koch mit dem Traum vom eigenen Restaurant, ist auf der Suche. Zwischen der Angst, sich zu verlieren, und der Sehnsucht, jemanden zu finden, wünscht er sich in der Liebe dieselbe Würze wie in seinen Gerichten. Seinen Dates verleiht er eine eigene Note und überrascht mit besonderen Momenten. Irgendwo dazwischen bewegt sich auch Loelia. Mal hier, mal dort, legt sie sich scheinbar nie fest.
Ela Jennis feinfühliger Debütroman über die Liebe in Zeiten der Selbstvermarktung, die flüchtige Nähe im Netz und die stille Hoffnung, wirklich gesehen zu werden.