Sie zerstört. Sie rettet. Sie fehlt. Sie macht aus Opfern Täter: die Liebe, die Lüge.
»Ein Buch, von dem man sich wünscht, dass es nie zu Ende geht.« Betterov
»Ronja von Rönne schreibt einfach umwerfend.« Katja Riemann
Laura hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.
Ein Roman, der die Grenzen von Richtig und Falsch ausleuchtet. Komisch. Grausam. Zärtlich.
Über 'Ende in Sicht' und 'Heute ist leider schlecht':
»Ihre Worte brauchen keine Geschichte, keinen Plot, kein Pathos, die brauchen nur sich selbst.« Elisa von Hof, Berliner Morgenpost
»Ronja von Rönne hat das Talent, selbst die tragischsten Momente ins Komische zu drehen. Das verleiht dem Roman eine große Kraft.« Ulf Kalkreuth, RBB
»Was Rönne nämlich beherrscht ist Kurzweiligkeit.« Marlene Knobloch, Süddeutsche Zeitung
»Pointiert, humorvoll, manchmal zart.« Sven Preger, Deutschlandradio
Verliebt, verlobt, verloren
Sabrina ist mit dem krebskranken Mädchen aus der Parallelklasse bloß befreundet, weil sie dafür bewundert wird. Wilma fragt sich, wann sie endlich aufhören kann, sich um andere zu kümmern - vor allem um ihre unerträgliche Schwiegermutter. Benni kommt mit dem beruflichen Erfolg seiner Freundin nicht klar und lässt sie jeden Tag dafür bezahlen. Und das Mädchen aus der Parallelklasse? Muss erst lernen, dass es echte Liebe verdient. Ronja von Rönnes Figuren erleben, wie leise Abhängigkeit erwächst und wie Nähe sich in Macht verwandelt. Rönne schreibt witzig, scharf, ohne Mitleid und doch voller Empathie. Mit feinem Gespür und großer Intensität erzählt sie so vom größten Risiko, das wir kennen: der Liebe.